Unser Tag in der Universität Gießen Bereich Biologiedidaktik begann mit unserer Vorstellung gegenüber der anderen Schule und der Frage, ob wir einmal selbst Biolehrer werden möchten. Bei MILeNa (MINT-Lehrer-Nachwuchs-Förderungsprogramm) geht es darum, uns den Lehrerberuf im MINT-Bereich näherzubringen und uns darauf vorzubereiten. Deswegen lernten wir bei diesem Workshop vor allem, wie man Experimente vorbereitet und durchführt. Das erklärte man uns anhand des Beispiels zweier Schneemänner. Einer der beiden Schneemänner hatte eine Jacke an, während der andere keine trug. Nun sollten wir herausfinden, welcher von beiden schneller schmelzen wird. Die Antwort ist, dass der Schneemann ohne Jacke tatsächlich schneller schmilzt, da die Jacke eine isolierende Wirkung hat. Darauf aufbauend sollten wir eine Mindmap über die verschiedenen Isolierungsformen von Tieren erstellen. Es gibt zum Beispiel die Isolation durch Federn bei Vögeln. Dabei sorgen die Lufteinschließungen zwischen den Federn und der Haut für die Wärmeisolierung, da die ruhende Luft Wärme nur langsam überträgt. Nach diesem Wissensinput ging es in die Mittagspause und wir wurden etwas über den Campus geführt. Bei dem Workshop ging es aber nicht nur darum, uns Wissen zu vermitteln, sondern das dann auch praktisch ausführen zu können. Deshalb bereiteten wir nach dem Mittagessen unser Experiment vor und führten es auch selbst durch, was teilweise sehr lustig war, da uns Freiheiten in der Gestaltung gelassen wurden. Generell war die Veranstaltung nicht langweilig, wie ich vorerst angenommen hatte, sondern gut gestaltet, wodurch die Zeit schnell vorbeiging. Nach dem Experiment wurden uns noch Einblicke in das Biologiestudium, in Form von Bildern und kurzen Videos, gezeigt und wir durften Fragen stellen. Dann war der Tag auch schon vorbei und unsere Heimreise begann.