Religion in der Literatur

DARSTELLENDES SPIEL

Zitate aus den Stationen unserer Bearbeitung

„Nun sag, wie hast du´s mit der Religion?
Du bist ein herzlich guter Mann,
Allein ich glaub, du hältst nichts viel davon:“

(Goethe, Faust)

„Du sollst dir kein Bildnis machen von Gott, deinem  Herrn, und nicht von den Menschen, die seine Geschöpfe sind.
Auch ich bin schuldig geworden damals. Ich wollte ihm mit Liebe begegnen, als ich gesprochen habe mit ihm. Auch ich habe mir ein Bildnis gemacht von ihm, auch ich habe ihn gefesselt , auch ich habe ihn an den Pfahl gebracht.“

( Andorra, Max Frisch)

Gedanken zum Trialog der Religionen:

….Ob der Überlebenswille der Gattung ausreichen wird für den Umbau unserer Gesellschaften in eine friedensfähige, weiß ich nicht. Wir hoffen. Es ist dringlich. Das Gebet entbindet nicht von der Frage nach unserem politischen Umgang mit dieser Hoffnung, die eine radikale ist. Der Glaube an eine Möglichkeit des Friedens ( und also des Überlebens der Menschen) ist ein revolutionärer Glaube.

( Max Frisch, Ausschnitt aus seiner Rede in der Frankfurter Paulskirche 1976)